… dann muss man eben wieder aufmachen. Hmpf
Länger hab ich mich gesträubt! Soooo viel Arbeit steckte im Colour-Work. Aber es sollte einfach nicht sein.
Gründe:
Bei dem einen Projekt ließ die Rundpasse einfach nicht zu, dass ich meine Arme wirklich heben konnte (auch beim zweiten Versuch mit einer Nummer größer nicht). Bei dem anderen war ein Fehler drin, den ich schlicht und einfach nach Entdecken nicht mehr nicht sehen konnte. Da brachte es leider auch nichts die Projekte einfach nur liegen zu lassen und zu hoffen das sich was verändert. Das tut es nämlich nicht.
Also hab ich mich gestern endlich mal dran gemacht, alles wieder aufzumachen. Innerlich hab ich, wenn ich ehrlich sein soll, geweint. *schnüff*
Herangehensweise bei “ wenn’s mal nicht funktioniert…“
Danach hab ich die Wolle auch gleich wieder mit meinem Wollwickler ordentlich aufgewickelt, denn wenn – und das wird sicherlich noch ein Weilchen dauern – ich mich erneut traue ein Colour-Work-Projekt anzufangen, dann habe ich keine Lust mit wirr von Hand gewickelten Knäulen zu arbeiten. So kann ich die Wolle erst einmal ordentlich wegpacken und dann zu einem anderen Zeitpunkt mit „frischer“ Wolle und frohen Mutes neu anfangen.
Ergebnis
Ausserdem fühle ich mich nun auch wieder deutlich wohler, denn offiziel hab ich jetzt auch endlich wieder nur noch 1 Projekt auf der Nadel. Etwas worauf ich bisher immer stolz war, doch bei dem Colourwork, es sah soooo toll aus, konnte ich mich nicht gleich dazu durchringen. Normal heißt es ja bei mir: Ein Projekt anfangen, es fertigstellen und dann erst ein neues.
Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Gleich aufmachen, oder aus Frust erst einmal liegen lassen?
from Instagram: https://www.instagram.com/p/DbVOmnmtnyq/
